Ende des Call for Submissions und Keynotes der Berlin Buzzwords bestätigt


Der Call for Submissions der Big Data Konferenz Berlin Buzzwords endete mit über über 120 Einreichungen. Wir freuen uns im Vorfeld der Auswertung bereits die ersten beiden Keynote-SprecherInnen zu präsentieren: Letzten Monat haben wir mit Karen M. Sandler bereits die erste Keynote für die achte Ausgabe der Open Source Big Data Konferenz angekündigt. Jetzt steht auch der zweite Keynote-Sprecher Duncan Ross fest.

Duncan Ross
Wir freuen uns, unseren zweiten Keynote-Sprecher Duncan Ross für die Berlin Buzzwords 2017 anzukündigen. Duncan gehört zum Vorstand von DataKind UK, einer Non-Profit-Organisation, die den gesamten Non-Profit-Sektor mit den Tools der derzeitige Big Data Revolution verbessern möchte. DataKind ermutigt Data Scientists sich in der kurz- und langfristigen freiwilligen Mitarbeit an Non-Profit-Projekten zu engagieren.

Duncan selbst ist seit Mitte der 1990er Jahre Data Miner. Derzeit leitet er das Data Science-Team von Times Higher Education, wo er sowohl für die Erstellung der World University Rankings als auch für den Aufbau von Datenprodukten zur Unterstützung von Universitäten in ihrer Entwicklung verantwortlich ist. Zuvor arbeitete er als Director of Data Science bei Teradata, wo er analytische Lösungen in verschiedenen Branchen erarbeitete, darunter Garantie- und Ursachenanalyse in der Fertigung sowie soziale Netzwerkanalyse in der Telekommunikation. In seiner Freizeit war Duncan bereits Stadtrat, Vorsitzender einer karitativen Kinder-Wohltätigkeitsorganisation, Gründer eines preisgekrönten Bauernmarktes und Mitglied der Open Data User Group der britischen Regierung.

In seiner Keynote wird Duncan sich auf die ethischen Herausforderungen bei der Verwendung von Daten konzentrieren: Derzeit wächst der Graben zwischen Data EvangelistInnen auf der einen Seite und Data SkeptikerInnen auf der anderen Seite. Duncan Ross fragt, wie dieser Graben überbrückt werden kann und wie wir eine kohärente und konstruktive Argumentation für die positive Nutzung von Data Science in der Welt schaffen können.

Karen M. Sandler
Karen ist Executive Director des Software Freedom Conservancy, einer Non-Profit-Organisation, die eine Heimat für Freie- und Open Source-Software-Projekte wie git, samba, QEMU, selenium, inkscape und viele andere bietet. Zudem ist sie professionelle Anwältin und tritt für Freie Software, besonders im Bereich medizinischer Geräte ein. Vor ihrem Wechsel zur Conservancy war Karen Executive Director der GNOME Foundation und General Counsel des Software Freedom Law Centre.

Karen co-organisiert Outreachy, das preisgekrönte Outreach-Programm, um mehr Frauen und People of Color für Freie- und Open Source Software-Projekte zu gewinnen. Neben ihrer Arbeit an der Software Freedom Conservancy ist sie auch pro bono Beraterin die FSF und GNOME. Karen gehört zu den Gewinnerinnen des O’Reilly Open Source Awards und co-moderiert den Oggcast ”Free as in Freedom”.

In ihrer Keynote wird sich Karen auf Freie- und Open Source-Software von heute konzentrieren und die Frage aufwerfen: Stellt die Verwendung von Free- und Open Source-Software – in einem breiteren geselleschaftlichen Konrstrukt – eine soziale Bewegung dar oder ist sie es bereits? Freie Software zu nutzen, heißt eine politische und soziale Entscheidung zu treffen. Allerdings ist das nicht immer eine Entscheidung, die jeden zur Verfügung steht. Karen analysiert die Rolle der Freien Software und fragt, ob es nur eine Bequemlichkeit für die Privilegierten oder eine Wesentlichkeit ist.

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