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re:publica 2015

Nur ein Jahr vor dem 10-jährigem Jubiläum hat die re:publica die eigenen Rekorde geknackt: Vom 5. bis 7. Mai 2015 boten mehr als 850 internationale SprecherInnen, aus 60 Ländern 500 Stunden Programm. In der STATION Berlin trafen sich rund 7000 TeilnehmerInnen und rund 700 akkreditierte, internationale JournalistInnen aus allen Kontinenten – von Island bis Südafrika, von den USA bis nach Singapur.

Aussenperspektive Kreide

Unter dem Motto Finding Europe intervenierte die #rp15 mit Talks wie The European Republic is under construction von Ulrike Guérot oder Losing Hope. Finding Europe. – Utopian Negation Reconsidered von @NeinQuarterly in aktuelle Diskurse innerhalb, außerhalb und um Europa. Netzpolitische Themen wie Netzneutralität – Endspurt in Europa von Thomas Lohninger oder auch Fragen wie Is our online future worth sacrificing our privacy and security? von Mikko Hypponen sind fester Bestandteil der Konferenz. Auf der bunt gemischten Hauptbühne sprachen dieses Jahr unter anderem der Netflix-Gründer Reed Hastings über die Zukunft des digitalen Fernsehens, #Aufschrei-Initiatorin Anne Wizorek über Let’s talk about Meinungsfreiheit, baby!!1! und der Astronaut Alexander Gerst berichtete von seinem Einsatz auf der ISS und zeigte Bilder einer ungewohnten Außenperspektive auf die Erde. Die Grenzen des Netzes wurden also auch in diesem Jahr erfolgreich hinterfragt und lebhaft diskutiert.

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Die re:publica versteht sich zudem als generationsübergreifendes Projekt und so nahmen vom jüngsten Speaker mit 11 Jahren bis zum renommierten Zygmunt Bauman mit 89 Jahren alle Generationen an der #rp15 teil.

baumann gerst

Pressestimmen
“Mit ihrer Temenwahl zeigen die Veranstalter der re:publica, dass sie schon lange kein introvertierter Hacker-Treff mehr sind, sondern eine ernst zu nehmende
Größe im europäischen Diskurs über Meinungsfreiheit. Schon im letzten Jahr hattten die Organisatoren mit ihrem Fokus auf die Enthüllungen des NSA-Mitarbeiters
Edward Snowden politisches Fingerspitzengefühl bewiesen.” Tagesspiegel, 05.05.2015

“Früher trafen sich hier nur Nerds. Und redeten auf der re:publica über Spezialitäten des Digitalwesens. Inzwischen ist sie eine der wichtigsten internationalen
Konferenzen für Netzaktivisten, Blogger, Manager und Politiker geworden.” Handelsblatt, 07.05.2015

“Die re:publica ist das Rock am Ring unter den Digitalkonferenzen.” Musikexpress, 08.05.2015

“Mit ihrem Motto “finding europe” befand sich das diesjährige Klassentreffen der digitalen Community nicht nur (wie immer) auf der Höhe der Zeit –
“The Conference” positionierte sich 2015 selbstbewusst als Taktgeber der politischen Agenda.” boersenblatt.net, 08.05.15

“Wie kann man das Internet benutzen, um gemeinsam ein besseres Miteinander zu schaffen. „Finding Europe“ – das Motto der neunten re:publica deutet
dieses Motiv an. So bietet die Messe in dem ehemaligen Berliner Postbahnhof auch kritischen oder warnenden Stimmen ein Plätzchen.” Internet Innovators, 09.05.2015

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Der newthinking Stand auf der re:publica

Am Dienstag, 5. Mai 2015, zum Start der Konferenz hielt Maren Heltsche den Eröffnungstalk des newthinking Programms: Speakerinnen.org – Mehr Frauen auf die Bühne! Das Team um Speakerinnnen.org hat sich zum Ziel gesetzt, mehr Frauen auf die Konferenzbühnen dieser Welt zu holen. Maren sprach über Motivation, Anfänge, Ziele und Kooperationen. newthinking nutzt die Internetplattform zur Recherche von Speakerinnen für die verschiedenen Konferenzformate wie droidcon Berlin und Berlin Buzzwords.

Weiter ging es am Nachmittag mit dem Chefredakteur des Make Magazines Philip Steffan, der über die am 2. Oktober stattfindende Maker Faire in Berlin sprach. Philip stellte das Konzept des Flaggschiff Events Maker Faire aus Hannover vor und gab einen Einblick in die dort präsentierten Projekte. newthinking übernahm im Rahmen der Maker Faire in Berlin unter anderem das Volunteermanagement und Social Media Kommunikation auf der Veranstaltung sowie Projektmanagementaufgaben. Da Philip später außerdem für den kranken Moritz Metz einsprang und auf Stage 2 seinen Vortrag wiederholte, wurde dieser aufgezeichnet und kann hier angeschaut werden.

Am Abend trafen sich die Android-EnthusiastInnen der droidcon Berlin zum Meet-up. Mit dabei waren der Gründer Boris Jebsen, die Projektleiterin Anna-Lena König sowie Mitglieder des Programm Komitees. In informellem Rahmen und bei einem Bier wurde über die aktuellen Entwicklungen rund um Android gesprochen. Die droidcon Berlin wurde dieses Jahr in Zusammenarbeit mit der Mobile Seasons GmbH zum ersten Mal von newthinking organsiert und fand vom 3. bis 6. Juni im Postbahnhof in Berlin statt.

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Der zweite Konferenztag am Mittwoch, den 6. Mai 2015, startete morgens mit dem Vortrag von Dr. Martina Anna Roth „Intel investing in women developers“. Im vergangenem Jahr kündigte Intel Software auf globaler Ebene an, über 300 Millionen Euro in die Förderung von Diversität im Tech-Bereich zu investieren. Martina sprach über die aktuelle Situation in der Tech-Branche weltweit sowie über den globalen Maßnahmenplan von Intel. Die globale Konferenzserie droidcon, welche in über 20 Städten weltweit stattfindet, wird von Intel Software im Rahmen dieses Programms mit dem droidcon Female Sponsorship geördert.

Am Mittag schloss der Talk Make tech events like droidcon more diverse! unserer Projektleiterin der droidcon Berlin, Anna-Lena König, thematisch an Martina Vortrag an. Anna-Lena zeichnete transparent alle Schritte nach, die newthinking unternommen hat, um die droidcon Berlin diverser zu gestalten. Dabei wurden gleichermaßen Erfolge, Hürden und Herausforderungen nachvollziehbar dargestellt. Im Anschluss an Martinas und Anna-Lenas Vortrag gab es zahlreiche Fragen und spontan die Möglichkeit für Frauen Kontakte auszutauschen und zu knüpfen.

Der langjährige newthinking Weggefährte Malte Behrmann sprach am Nachmittag über Germany’s first Master’s Degree in Management of Creative Industries at bbw Hochschule Berlin. Malte stellte den stetigen Wandel des Berliner Arbeitsmarktes durch die Digitalbranche dar und legte offen, welche Kompenzen derzeit noch nicht von Hochschulen an ihre Studierenden vermittelt werden. Diese Lücke zwischen neuen Managementanforderungen im digitalen Kreativsektor und den Lehrauftrag der Hochschulen soll durch den neuen Master in Management of Creative Industries an der bbw Hochschule geschlossen werden.

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An frühen Abend versammelte sich um den newthinking Stand eine sehr große Menschentraube. Der Schweizer und frühere Leiter Digitale Medien bei der NZZ-Mediengruppe – Peter Hogenkamp und die Kuratoren der App Niuws stellten ihre Newsapp vor. Die noch sehr junge aber schnell wachsende App Niuws bündelt die besten und relevanten deutschsprachigen Artikel zu verschiedenen Themenfeldern. Die newthinking Mitarbeiterin Anna-Lena König kuratiert den Bereich Wirtschaft für Niuws.

Der letzte Tag der re:publica, der 8. Mai, stand unter dem Motto re:cord MusicDay. Grund genug für newthinking das Torstraßenfestival vorzustellen. Am Stand performte der in Berlin lebende, kanadische Musiker Antoine93 und versetzte das Publikum durch seine campy-postromantisch-digitale Musik für 20 Minuten in den 80er Jahre Modus – also in die Anfänge der digitalen Revolution. Im Anschluss des Konzerte gab es ein Meet-up mit den Torstraßenfestivalorganisatorinnen und -kuratorinnen Melissa Perales, Norman Palm und Andrea Goetzke. Andrea ist Gesellschafterin und Mitarbeiterin bei newthinking und organisierte bereits zum fünften Mal das Torstraßenfestival, das vom 13. bis 14 Juni in Berlin Mitte stattfand.

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Am Nachmittag versammelte sich das Team des Music Pools Berlin sowie des all2gethernow Vereins. Der Music Pool Berlin berät einerseits Berliner MusikerInnen, BookerInnen, KonzertveranstalterInnen sowie weitere Personen, die im Musikgeschäft tätig sind und stellt andererseits Kontakte her. Mit am Stand waren: Katharina Zegers, Andrea Goetzke, Petra Sitzenstock, Olaf Möller, Kirsten Grebasch, Melissa Perales. Der Music Pool Berlin ist langjähriger Partner für newthinking und kooperierte bspw. bei der Berlin Music Week wie auch beim Vorläufer Festival alltogethernow.

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Zum Abschluss des newthinking Programms hielt das Team um Lucas Licht von better today den Workshop „You can prototype everything!“. In einem Impulsvortrag erklärte Lucas die einfachen Arten des Prototyping und Testing anhand von Papercuts und Videotechniken. Danach erhielten BesucherInnen die Möglichkeit live die Techniken auszuprobieren und zu testen.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei SprecherInnen für die spannenden Vorträge bedanken.

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Bilder re:publica: cc-by-sa 2.0 Gregor Fischer, Jan Zappner
Bilder newthinking Stand: cc-by-sa 2.0 Holger Martin, Danny Ibovnik