[ws]labs ‘creative entrepreneurship’

2 Tage. 40 Köpfe. 1 Frage: Wie sieht die Zukunft der Digital Bohème aus? Welche alternativen Modelle funktionieren heute? Und wie können junge Kreative eine neue Wirtschaft bereichern?

So rasant wie sich Technik und Gesellschaft verändern, müssen neue Arbeitsformen entwickelt werden, die den Anforderungen dieser neuen Gesellschaft gerecht werden. Während des sechsmonatigen Projekts der [ws]labs ‘creative entrepreneurship’ 2013 beschäftigen sich UnternehmerInnen, SchriftstellerInnen, politische Akteure, FilmemacherInnen, SpielentwicklerInnen, VisionärInnen, ExpertInnen, StudentInnen und EntscheidungsträgerInnen mit der Fragestellung, wie die Zukunft der Kreativwirtschaft aussehen kann.

Im ersten Workshop in New York City stellten 46 TeilnehmerInnen heraus, welche Themen und Probleme zukünftig entscheidend sein werden. Sie diskutierten und gewichteten Fragestellungen und legten damit den Grundstein für die folgenden Workshops in Berlin und Amsterdam. Ergebnis in New York City war die design question “How could we enable and promote creative spaces to influence global action?

Diese Frage stellte den Aufschlag für den zweitägigen von newthinking organisierten Ideenworkshop in Berlin dar. Der Workshop fand am Wochenende vor der re:publica am 4. & 5. Mai 2013 in der STATION Berlin statt. Aufgabe der rund 20 TeilnehmerInnen aus acht Nationen war es die Komplexität des zeitgemäßen Unternehmertums zu entwirren und eine Reihe möglicher Lösungsansätze für eine neue Generation von Akteuren und EntscheidungsträgerInnen zu entwickeln.

In Amsterdam werden die in Berlin entwickelten Modelle ausgearbeitet und zu Prototypen weiterentwickelt.


Projektpartner

Diy days ist ein globales Social Innovation-Hub für AktivistInnen. In den Veranstaltungen der diy days tauschen sich die TeilnehmerInnen über neue Ideen aus und unterstützen sich gegenseitig bei ihren Projekten.

Die re:publica ist eine der größten Konferenzen über soziale Medien und die digitale Gesellschaft in Europa. Sie versteht sich als politische und kulturelle Veranstaltung, die sich seit ihrer Gründung 2007 von einem familiären BloggerInnentreffen zu einem unverzichtbaren Event für Brancheninteressierte und -profis entwickelt hat.

Reboot stories nimmt sich zur Aufgabe, geschichtliche Erkenntnisse und Technologien für den sozialen Wandel einzusetzen. In Open Design Science Projekten entwickeln sie Innovationen aus digitalen und Generationen-übergreifenden Erkennnissen. Partner der reboot stories sind unter anderem die UN, das Weltwirtschaftsforum und die Columbia University.

Das Freedomlab Future Studies ist ein eurpäisches Think Tank mit dem Ziel einen kreativen Umgang mit der Zukunft der Gesellschaft zu fördern und engagiert sich dafür in Forschung und Bildung.

Knowable vereint ein Berliner FabLab und ein Netzwerk für Aktuere. Es strebt an, Alltagsprobleme weltweit mit einfachen/pragmatischen Ideen und Innovationen zu lösen.

The Village of Arts and Humanities ist ein Kunst-Hub, das die Kunst und Kultur-Community wieder beleben und attraktiver für die Jugend machen möchte.

Pakhuis de Zwijger ist eine Plattform für gesellschaftliche Innovationen in Amsterdam. Als Kreativ-Hub für ‘people that make the city’ und beteiligt sich aktiv an Strategien für neue urbane Herausforderungen. www.stadlabamsterdam.nl